APK · CC BY 4.0IWF erwartet dieses Jahr 3,1 % Wachstum der Weltwirtschaft
Der IWF erwartet, dass die Weltwirtschaft dieses Jahr um 3,1 % wächst.
Das Wichtigste
- Das ist etwas mehr als in seiner vorigen Prognose.
- Er rechnet mit 2,3 % für die USA, 4,5 % für China und 1,1 % für den Euroraum.
- 2027 soll das Wachstum auf 3,4 % steigen.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass die Weltwirtschaft 2026 um 3,1 % wächst. Die Zahl veröffentlichte er am 13. Oktober 2026 in seinem Weltwirtschaftsausblick während seiner Jahrestagung in Bangkok.
Die neue Prognose liegt laut Trading Economics 0,1 Prozentpunkte über den 3,0 %, die der IWF im Juli erwartet hatte. Das Wachstum wäre dennoch schwächer als 2025, als es 3,5 % erreichte. Der Fonds nannte starke Industrieländer und Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) als Gründe für die Anhebung. Für 2027 erwartet er ein Wachstum von 3,4 %.
Von Land zu Land sieht das Bild unterschiedlich aus. Für die USA rechnet der IWF sowohl 2026 als auch 2027 mit 2,3 % Wachstum. Der Euroraum soll dieses Jahr um 1,1 % wachsen, nach 0,9 % in der Juli-Prognose, hohe Energiekosten und schwaches Verbrauchervertrauen bremsen ihn aber weiter. Die Prognose für China wurde leicht gesenkt, auf 4,5 % von 4,6 %, vor allem wegen der schwachen Inlandsnachfrage, wie AFP berichtete. Für 2026 erwartet der IWF zudem eine weltweite Inflation von 4,7 %.
IWF-Chefökonomin Silvana Tenreyro sagte, die Weltwirtschaft habe sich widerstandsfähig gezeigt, diese Widerstandskraft stehe aber unter Druck, und die Risiken für das Wachstum lägen überwiegend auf der Abwärtsseite. Der Fonds verwies auf einen langen Konflikt im Nahen Osten, hohe Energiepreise und eine mögliche Änderung der Erwartungen an KI.
Diese Zahlen sind Prognosen, keine Ergebnisse. Tenreyro warnte, ein langer Konflikt könne die Inflation erhöhen und das Wachstum bremsen.
- Wo
- Washington, USA
- Wann
- Veröffentlicht am 13. Okt. 2026
Quellen
Bild
APK · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
Nur zur Information. Keine Anlageberatung.
Aus dem Englischen übersetzt von der Evenly-Redaktion. Original lesen (Englisch)




