Doricono · CC BY-SA 4.0Konami-Präsident: KI wird den Spielemarkt nicht umkrempeln
Konamis Präsident sagt, KI werde den Spielemarkt nicht umkrempeln.
Das Wichtigste
- Laut Hideki Hayakawa, Präsident von Konami Digital Entertainment, zählen für innovative Spiele vor allem Menschen und Kreative.
- KI sieht er dennoch als Mittel für eine effizientere Produktion.
- Die Aussagen stammen aus Konamis jährlichem integrierten Bericht.
Hideki Hayakawa, Präsident von Konami Digital Entertainment, erwartet nach eigenen Worten nicht, dass künstliche Intelligenz den Videospielmarkt stark verändern wird. Seine Aussagen stehen in Konamis neuem Integrated Report, einem jährlichen Dokument für Anleger. Automaton und Shacknews berichteten um den 19. Oktober 2026 darüber.
Viele sagen, generative KI werde es leichter machen, Spiele zu entwickeln. Hayakawa stimmte dem zu, sagte aber, die Hürden für die Spieleentwicklung seien bereits gefallen. Seiner Ansicht nach lag das an universellen Spiele-Engines und am Wachstum von nutzergenerierten Inhalten, nicht an KI.
Er sagte auch, KI könne die Produktion effizienter machen. Laut Shacknews schrieb er aber, dass Menschen und Kreative die wichtigsten Faktoren für unterhaltsame und innovative Spiele blieben. Automaton berichtete, er habe die Zusammenarbeit zwischen Kreativen als etwas beschrieben, das sich nicht leicht ersetzen lasse.
Konami lehnt KI-Werkzeuge nicht ab. Hayakawa sagte, das Unternehmen unterstütze seine Kreativen gezielt dabei, neue Technologien zu verstehen, ihre Risiken einzuschätzen und sie in der Entwicklung einzusetzen. Einem Bericht zufolge zeigt das Dokument auch, dass Konami KI bereits nutzt, zumindest bei eFootball.
Der Bericht erscheint, während Konami neue Spiele seiner wichtigsten Reihen herausbringt, darunter Castlevania: Belmont's Curse am 15. Oktober. Welche KI-Werkzeuge Konami nutzt und in welchem Umfang, sagte Hayakawa nicht.
- Wo
- Tokio, Japan
- Wann
- Berichtet am 16. Okt. 2026
Quellen
Bild
Doricono · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Aus dem Englischen übersetzt von der Evenly-Redaktion. Original lesen (Englisch)




