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Große US-Banken sperren fremde KI-Agenten aus Kundenkonten ausCarlos Delgado · CC BY-SA 3.0
Technik

Große US-Banken sperren fremde KI-Agenten aus Kundenkonten aus

Große US-Banken sperren fremde KI-Agenten aus den Konten ihrer Kunden aus.

Evenly-Redaktion1 Min. Lesezeit

Das Wichtigste

  • Laut Citi können KI-Agenten von Drittanbietern sich weder anmelden noch Transaktionen ausführen.
  • JPMorgan und Bank of America haben ähnliche Grenzen gesetzt.
  • Lesezugriff über Dienste wie Plaid funktioniert weiterhin.

Mehrere große US-Banken haben in der Woche vom 12. Oktober 2026 erklärt, dass sie fremden KI-Agenten nicht erlauben, sich in Kundenkonten anzumelden oder Geld zu bewegen. JPMorgan Chase, Bank of America und Citi setzten laut Berichten von CNBC und der Financial Times alle Grenzen.

Citi teilte mit, KI-Agenten oder -Assistenten von Drittanbietern dürften sich auf ihren digitalen Banking-Plattformen weder in ein Kundenkonto einloggen noch Transaktionen ausführen. Ziel sei der Schutz der Kundenkonten und -daten. Kunden können über bestimmte Open-Banking-Anbieter weiterhin einen begrenzten Lesezugriff auf ihre Kontodaten gewähren.

Bei JPMorgan warnte Konzernchef Jamie Dimon in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen am 13. Oktober vor „abtrünnigen Agenten“. Eine Sprecherin sagte CNBC, Dritte dürften die Bank-Zugangsdaten von Kunden nicht nutzen, um in deren Namen zu handeln. Fremde Agenten können über Schnittstellen wie Plaid weiterhin einige Daten wie den Kontostand sehen, aber kein Geld überweisen oder Rechnungen bezahlen. Bank of America schränkt den Zugang ein, während sie klärt, wer für von KI ausgelöste Zahlungen haftet. Konzernchef Brian Moynihan sagte CNBC, ein Mensch solle zustimmen, wenn Geld ein Konto verlässt.

Der Schritt folgt auf den Start von Metas persönlichem KI-Assistenten Muse im September. Laut FStech und PYMNTS sorgen sich die Banken über Betrug und unklare Verantwortung, wenn ein Agent einen Fehler macht. Einigen Berichten zufolge fürchten die Banken auch, dass Agenten ungenutztes Geld auf Konten mit höheren Zinsen verschieben könnten. Die Financial Times berichtete, Wall-Street-Manager hätten sich in der Sache an die US-Notenbank Fed gewandt. Die Fed wollte sich nicht äußern.

Wann und nach welchen Regeln Banken fremden Agenten erlauben könnten, auf Konten zu handeln, ist noch unklar. JPMorgan nannte keinen Zeitplan. Der Broker Charles Schwab erklärte, er plane kontrollierte Verbindungen mit reinem Lesezugriff für externe KI-Werkzeuge.

Wo
New York, USA
Wann
Woche vom 12. Okt. 2026

Quellen

Bild

Carlos Delgado · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Nur zur Information. Keine Anlageberatung.

Aus dem Englischen übersetzt von der Evenly-Redaktion. Original lesen (Englisch)

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