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Rollstuhl-Weltrekord beim Chicago-Marathonbradhoc from USA · CC BY 2.0
Sport

Rollstuhl-Weltrekord beim Chicago-Marathon

Beim Chicago-Marathon gab es einen Weltrekord im Rollstuhlrennen.

Evenly-Redaktion1 Min. Lesezeit
1:33:1611. Okt. 2026 · Chicago, USA

Das Wichtigste

  • Die Schweizerin Catherine Debrunner stellte den Weltrekord der Frauen im Rollstuhl auf.
  • Der Kenianer Amos Kipruto gewann bei den Männern in 2:01:09 Stunden.
  • Die Äthiopierin Hawi Feysa verteidigte ihren Titel bei den Frauen in 2:13:33 Stunden.

Die Schweizerin Catherine Debrunner hat am Sonntag, dem 11. Oktober, beim Chicago-Marathon einen Weltrekord im Rollstuhlrennen der Frauen aufgestellt. Sie kam nach 1:33:16 Stunden ins Ziel. Laut Reuters und ihrem Sponsor Honda ist das etwa eine Minute schneller als ihr eigener bisheriger Rekord vom Berlin-Marathon 2023.

Debrunner lag fast neun Minuten vor der US-Amerikanerin Tatyana McFadden, die in 1:42:01 Stunden Zweite wurde. Die Chicago Sun-Times nannte die Zeit eine Überraschung, weil die Strecke in Chicago viele Kurven hat und für Rollstuhlfahrer als technisch gilt. Debrunner sagte, das Wetter spiele bei Rekordversuchen eine große Rolle, an diesem Tag sei alles „zusammengekommen“. Es war ihr dritter Sieg in Chicago. Im Rollstuhlrennen der Männer gewann der Schweizer Marcel Hug mit Streckenrekord von 1:21:34 Stunden seinen siebten Titel in Chicago.

Bei den Männern gewann der Kenianer Amos Kipruto in 2:01:09 Stunden, persönliche Bestzeit. Auf dem letzten Teil der Strecke lief er allein und kam fast zwei Minuten vor dem Äthiopier Tadese Bikila (2:02:56) ins Ziel. Dritter wurde der Äthiopier Milkesa Mengesha in 2:03:46 Stunden. Titelverteidiger Jacob Kiplimo aus Uganda lag bei Kilometer 30 noch gleichauf mit Kipruto, fiel dann aber zurück und wurde in 2:04:18 Stunden Vierter. Kipruto war 2025 in Chicago Zweiter geworden.

Die Äthiopierin Hawi Feysa verteidigte ihren Titel bei den Frauen in 2:13:33 Stunden, ebenfalls persönliche Bestzeit. Sie und die Kenianerin Sharon Lokedi setzten sich um Kilometer 30 vom übrigen Feld ab und wechselten sich mehrmals an der Spitze ab. Auf der letzten Meile zog Feysa davon. Lokedi, zweifache Siegerin des Boston-Marathons, wurde in 2:14:07 Stunden Zweite, die Kenianerin Brigid Kosgei in 2:14:55 Stunden Dritte. „Es bedeutet mir alles, hierherzukommen und wieder zu gewinnen“, sagte Feysa der Sun-Times.

Wo
Chicago, USA
Wann
11. Okt. 2026

Quellen

Bild

bradhoc from USA · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Aus dem Englischen übersetzt von der Evenly-Redaktion. Original lesen (Englisch)

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